07.03.2020: Exkursion zum Kraftwerk Scholven

Am 07. März 2020 trafen wir zu sechst am Kraftwerk Scholven ein.
Am Tor empfing uns dann der für Öffentlichkeitsarbeit
zuständige Uniper-Mitarbeiter, Jörg Schlottmann. Zunächst ging es dann in das Besucherzentrum, wo eine kurze Vorstellung des Kraftwerks á la PowerPoint-Präsentation, anschließender Sicherheitseinweisung und last not least die Ausgabe von Schutzhelmen und -brillen erfolgte.
Und dann ging es auch schon los; folgende Hotspots durften wir besichtigen und fotografieren:

 - Die Werkstatthalle, eine  -gefühlt-  2 Fußballfelder große,
   säulenlose Halle mit diversen Maschinen und Ersatzteilen,
   alt und neu, beindruckend.

 - Der Kohleumschlag: ein Gebäude, in das die Kohlezüge einfahren
   und die Waggons nach unten in einen Bunker ausladen
   (leider war zu der Zeit kein Zug in Sicht).
   Die Kohle wird mittlerweile aus Russland, Südamerika
   und andern Regionen der Welt importiert.

 - Block FWK: nach einem kurzen Blick in die Leitwarte  (hier gab’s dann doch Fotografier-Verbot) zunächst
   per Fahrstuhl hoch auf das Dach des zweithöchsten Gebäudes im Kraftwerk, wo man - gefühlt - das halbe Ruhrgebiet
   einsehen konnte,  u.a. den  Tetraeder in Bottrop,  auf der anderen Seite am Horizont das neue Uniper Kraftwerk
   in Datteln, und natürlich, fast zum Greifen nahe,  die „Arena auf Schalke“ .

 - Die Turbinenhalle von Block FWK, zuvor bekamen wir Ohrenstöpsel, was auch sehr von Nöten war.
   Das FWK erzeugt (anders als die anderen Blöcke) neben den 70 MW netto elektrischer Energie zusätzlich Fernwärme,
   die zu den umliegenden Städte und in die „Fernwärmeschiene“ entlang der Emscher eingespeist wird.

 - Kohleaufbereitungshalle, hier wird die Kohle mittels großer Mühlen
   zu Kohlenstaub fein gemahlen, gereinigt und getrocknet, bevor sie in die Kesselfeuerung
   eingeblasen wird.

 - Letzter Hotspot dann: der Außenbereich mit der Kohle-Zwischenlagerung,
   hier konnte man bis an die Außenwand des ca. 300m hohen Kamins treten,
   respektvoll dran hochschauen und die Kamera fast senkrecht nach oben halten.

Jeder in der Gruppe hat wohl 200 ... 300 Bilder geschossen. Eine kleine Auswahl von Bildern,
die einen besonderen Eindruck bei den Fotografen hinterlassen haben, sind nun hier zu sehen:

Anne Hoffacker:

Bernd Müller-Knospe:

Heinz Wäscher:

Helmut Buchta:

Werner Budde:

Jörg Schlottmann:
("unser" Werksführer von Uniper, an dieser Stelle herzlichen Dank an ihn
für die sehr gute und fachkompetente Führung)