11.Oktober 2020: Stadtbad Krefeld

 

Das Krefelder Stadtbad ist eine im Jahr 1890 eröffnete Badeanstalt an der Neusser Straße im Zentrum Krefelds. 2000 wurde der Betrieb bis auf weiteres eingestellt und das Bad nach über 110 Jahren vorerst geschlossen. Der Freischwimmer e.V. (https://freischwimmer-krefeld.de) kümmert sich dankenswerterweise um den Erhalt der Bausubstanz, um Interessierten die Neuentdeckung dieser Location in der Neusser Straße zu ermöglichen. Er führt notwendige Restaurierungsarbeiten durch und bietet dort diverse Events an, unter anderem auch Fotosafaris. Und so fanden wir uns (Andreas, Bernd, Georg, Heinz, Helmut und Werner) dort am 11. Oktober ein zu einer geführten Fotosafari.
 
 
 
 

 

Bernd Müller-Knospe:

Georg Bodem:

Helmut Buchta:

Werner Budde:

 

26.09.2020: Henrichshütte Hattingen

Die Henrichshütte ist ein ehemaliges Hüttenwerk in Hattingen und wird heute als Museum betrieben.
Gegründet wurde die Henrichshütte 1854. Ihren Namen erhielt sie auf Anregung des ersten Hüttendirektors Carl Roth nach dem Grafen Henrich zu Stolberg-Wernigerode (1772–1854). Sie war eines der traditionsreichsten Hüttenwerke des Ruhrgebietes, bekannt für ihren Edelstahl.
Ab 1987 wurde die Henrichshütte stillgelegt (1987 Hochofen 2 und 3 sowie das Walzwerk, 1993 Stahlwerk, 2003 Schmiede).

Andreas Hrosny:

Bernd Müller-Knospe:



Helmut Buchta:

 

07.03.2020: Exkursion zum Kraftwerk Scholven

Am 07. März 2020 trafen wir zu sechst am Kraftwerk Scholven ein.
Am Tor empfing uns dann der für Öffentlichkeitsarbeit
zuständige Uniper-Mitarbeiter, Jörg Schlottmann. Zunächst ging es dann in das Besucherzentrum, wo eine kurze Vorstellung des Kraftwerks á la PowerPoint-Präsentation, anschließender Sicherheitseinweisung und last not least die Ausgabe von Schutzhelmen und -brillen erfolgte.
Und dann ging es auch schon los; folgende Hotspots durften wir besichtigen und fotografieren:

 - Die Werkstatthalle, eine  -gefühlt-  2 Fußballfelder große,
   säulenlose Halle mit diversen Maschinen und Ersatzteilen,
   alt und neu, beindruckend.

 - Der Kohleumschlag: ein Gebäude, in das die Kohlezüge einfahren
   und die Waggons nach unten in einen Bunker ausladen
   (leider war zu der Zeit kein Zug in Sicht).
   Die Kohle wird mittlerweile aus Russland, Südamerika
   und andern Regionen der Welt importiert.

 - Block FWK: nach einem kurzen Blick in die Leitwarte  (hier gab’s dann doch Fotografier-Verbot) zunächst
   per Fahrstuhl hoch auf das Dach des zweithöchsten Gebäudes im Kraftwerk, wo man - gefühlt - das halbe Ruhrgebiet
   einsehen konnte,  u.a. den  Tetraeder in Bottrop,  auf der anderen Seite am Horizont das neue Uniper Kraftwerk
   in Datteln, und natürlich, fast zum Greifen nahe,  die „Arena auf Schalke“ .

 - Die Turbinenhalle von Block FWK, zuvor bekamen wir Ohrenstöpsel, was auch sehr von Nöten war.
   Das FWK erzeugt (anders als die anderen Blöcke) neben den 70 MW netto elektrischer Energie zusätzlich Fernwärme,
   die zu den umliegenden Städte und in die „Fernwärmeschiene“ entlang der Emscher eingespeist wird.

 - Kohleaufbereitungshalle, hier wird die Kohle mittels großer Mühlen
   zu Kohlenstaub fein gemahlen, gereinigt und getrocknet, bevor sie in die Kesselfeuerung
   eingeblasen wird.

 - Letzter Hotspot dann: der Außenbereich mit der Kohle-Zwischenlagerung,
   hier konnte man bis an die Außenwand des ca. 300m hohen Kamins treten,
   respektvoll dran hochschauen und die Kamera fast senkrecht nach oben halten.

Jeder in der Gruppe hat wohl 200 ... 300 Bilder geschossen. Eine kleine Auswahl von Bildern,
die einen besonderen Eindruck bei den Fotografen hinterlassen haben, sind nun hier zu sehen:

Anne Hoffacker:

Bernd Müller-Knospe:

Heinz Wäscher:

Helmut Buchta:

Werner Budde:

Jörg Schlottmann:
("unser" Werksführer von Uniper, an dieser Stelle herzlichen Dank an ihn
für die sehr gute und fachkompetente Führung)